Indienhilfe Siegburg Prem Sadan e.V.
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Hoher Besuch aus Indien am Anno-Gymnasium

Mehr als 300 Schüler und ihre Lehrer der Klassen 5-7 begrüßten mit stehenden Ovationen die charismatische Generaloberin der „Society of the Helpers of Mary“, Sister Stella, und die Leiterin des Kinderheims Prem Sadan, Sister Regina, aus dem indischen Mumbai. Diese weilten anlässlich ihrer Besuche bei den deutschen Helferkreisen auch einen Tag in der Kreisstadt, um sich am Anno-Gymnasium für die jahrzehntelange Unterstützung ihrer Arbeit für die Armen zu bedanken und die Schüler über ihre vielfältigen Tätigkeiten zu informieren.

Bürgermeister Franz Huhn, selbst einst Mitgründer der Indienhilfe Siegburg, stellte in seinen engagierten Grußworten die etwa 300 Ordensschwestern mit ihrer selbstlosen Arbeit als „Werkzeuge Gottes“ dar und sagte auch weiterhin die Unterstützung der Stadt Siegburg im Rahmen der kommunalen Entwicklungspolitik zu.

Indienhilfe Siegburg Besuch in Mumbai
Schulleiter Sebastian Kaas unterstrich, dass das Anno-Gymnasium neben der intellektuellen Ausbildung auch einen Schwerpunkt in der Förderung sozialer Begabungen sieht. Die vielen Schüler, die sich über sportlichen Einsatz und ihr Engagement bei Verkaufsaktionen anlässlich von Schulveranstaltungen engagieren, erhielten dafür mit der Indienhilfe eine hervorragende Möglichkeit.

Ein kurzweiliges Rahmenprogramm schloss sich an. So zeigte ein Film zu dem von Sportlehrerin Edith Marx durchgeführten jährlichen Sponsorenlauf der Fünftklässler den sportlichen Einsatz der Schüler - dies beeindruckte den Besuch aus Indien mächtig. Ein weiterer Kurzfilm faszinierte andererseits die Gymnasiasten. Die tollen Empfänge, die dem Leiter der Indienhilfe, Norbert Noll, mit seiner Frau beim Indienbesuch im Februar dieses Jahres geboten wurden, strahlten mit ihren Gesangs-, Musik- und Tanzdarbietungen der Mädchen aus den Kinderheimen eine ansteckende Freude und Warmherzigkeit aus.

Generaloberin Sr. Stella zeigte schließlich in einem illustrativen Report die Arbeit der Schwestern für die Ärmsten in Indien, Äthopien, Kenia und Italien auf. Sie engagieren sich in besonderem Maße für die benachteiligten Mädchen und Frauen in diesen Ländern, aber auch für Arme, Kranke und Behinderte.

Die Reaktionen der Schüler blieben nicht aus: „Das habe ich alles bisher ja gar nicht gewusst“, zeigte sich eine Fünftklässlerin tief beeindruckt von den Elendsverhältnissen. Und ein anderer Junge fragte: „Wie kann man Mitglied bei der Indienhilfe werden?“

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